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5. und letzter Tag Singapur

Für den letzten Tag hatte ich mir wenig vorgenommen. Das Wichtigste von Singapur konnte ich bereits besuchen. So konnte ich gemütlich in den Tag starten und in einem Kaffee mein Frühstück geniessen. Schon da scheiterte ich kläglich, da ich einen feinen Fruchtsaft kaufen wollte, welcher sich aber als Randensaft herausstellte... So gesund wie er war, so scheusslich schmeckte das Getränk. Zumindest sollte nun meine Leber entgiftet sein und eine ordentliche Portion Vitamine in meinem Körper sein. Wenigstens schmeckte der Kaffee und das getoastet Sandwich gut. 

Als nächstes stand eigentlich eine 'Poolparty' auf dem Programm, welche jedoch nicht zustande kam. Nach kurzem Umdisponieren entschied ich mich mit Therese Little India zu besuchen. Schon auf dem Weg nach Little India roch ich Verbranntes und kurz darauf sah ich einige Metallfässer und Behälter, aus denen es ordentlich rauchte. Viele Chinesen standen um diese Behälter und warfen 'Falschgeld' ins Feuer. Anlässlich des Ghost Festivals huldigen die Chinesen ihren Ahnen indem sie Opfergaben verbrennen. Besonders beliebt sind ganze Bündel von Falschgeld, Obst und Schmuck. Die Opfergaben dienen der Besänftigung der Geister und soll sicherstellen, dass sie keinen Unfug anstellen.

 

An einem Imbissstand gönnte ich mir Fishballs. Die sehen aus wie Chickennuggets und schmecken sehr stark nach Fisch. Ist wahrscheinlich auch das Ziel davon. Werden aber sicher die letzten Fishballs für längere Zeit gewesen sein...

 

Wie schon in einem früheren Beitrag erwähnt, ist Little India eine Welt für sich. Innert kürzester Zeit findet man sich in einer komplett anderen Umgebung. Es herrscht emsiges Treiben bei den Strassenständen, die Strassen sind voller und an jede Ecke gibt es Imbissstände. Therese wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und bestellte sich etwas zu essen. Auch wenn sie sehr gerne scharf mag, trieb es ihr doch die eine oder andere Schweissperle auf die Stirn.

 

Zum vermeintlichen Abschluss des Abends wollten wir uns noch die Lightshow in den Gardens by the Bay anschauen. Die Show dauert 15 Minuten und es pilgern jeden Abend tausende Touristen in die Gardens. Eine sehr kitschige Show mit Musik. Kann man machen, muss man aber nicht. Jedenfalls kann ich das von meiner Liste abhaken. 

Da wir nach einer geteilten Flasche Wein Lust auf mehr flüssige Nahrung hatten, trafen wir eine Freundin von Therese an der Club Street. So zog sich der Abend doch noch in die Länge und wurde zu einem würdigen Abschluss von Singapur

 

Kurzer Nachtrag: Besten Dank an Stefan für den Tipp mit den Gummi Birkenstock Finken. Auch wenn ich die Finken bisher immer belächelt habe, da sie stilistisch nicht ganz meinem Gusto entsprechen, haben sie sich bisher bewährt. Ob im Hotelzimmer oder auf der Strasse, die Birkenstock sind bequem und beugen Fussschweiss vor. Da bei diesem Modell auf den typischen Kork verzichtet wurde, dürfen sie auch getrost nass werden.

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