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Penang: George Town TAG 1

Mit dem Bus ging es heute pünktlich um 08:00Uhr Richtung Penang. Angesagt waren 3h - gefahren wurden 4.5h. Der erste Teil der Strecke führte uns aus den Höhen der Cameron Highlands ins Flachland. Erschreckend war der zugemüllte Strassenrand. Über einen langen Streckenabschnitt lagen überall verteilt Plastikflaschen, Tüten, Autoteile u.v.m. Der zweite Teil wurde von Regen begleitet, führte aber über die Autobahn. George Town, die Hauptstadt der Insel Penang und des gleichnamigen Bundesstaates, ist mit einer Brücke mit dem Festland verbunden. George Town erhielt seinen Namen vom britischen Monarchen Georg III. Die Einheimischen verzichten jedoch auf den kolonialen Namen und nennen ihre Stadt einfach Penang. Berühmt ist die Stadt vor allem für Street Art und den kolonialen Baustil.

Gleich beim Aussteigen aus dem Bus wurde ich von einem Londoner Pärchen angesprochen, ob ich auch in die Stadt müsse. Zusammen nahmen wir ein Taxi in die Stadt. Ich glaube ich habe selten so lange im Stau gestanden.

Die Unterkunft, welche ich mir ausgesucht hatte, sah für den Preis eigentlich ganz ordentlich aus - auf den Bildern. Beim betreten des Zimmers, durfte ich feststellen, dass auf den Einbau einer Fensterscheibe verzichtet wurde. Einzig ein Gitter sperrte das Loch in der Wand ab. Wenigstens ist das Fenster gegen den Innenhof und somit wenig Lärm. In meinem bisherigen Leben hatte ich schon häufiger die Gelegenheit in Hotels von unterschiedlichem Standard zu übernachten. Dieses fällt jedoch in eine eigene Kategorie. Das unten beigefügte Bild sieht um einiges besser aus als es wirklich ist. Und ob ich die drei Schlösser an der Innenseite der Türe wirklich brauche, wird sich heute Nacht zeigen...

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Kommentare: 2
  • #1

    Lexi (Freitag, 17 August 2018 14:32)

    Great Report - und es biz was lerne chamer au nu debi ;) Hoffe verbringsch eh agnehmi Nacht ohni unerwartete Ereignis.

  • #2

    Bruno Baviera (Sonntag, 19 August 2018 11:00)

    Dein cooler Humor überzeugt. Hoffentlich sind all deine biologischen und anorganischen Speicher gross genug, all das zu speichern, was du erlebst. Aber es gilt ja vor allem der erlebte und wahrgenommene Moment.