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Ubud TAG 1 & Morgen von TAG 2

Tag 1

Um rechtzeitig an den Flughafen zu kommen, musste ich schon früh aufstehen. Heute klappte das Timing mit dem Grabfahrer perfekt. Gerade als ich aus-checkte, fuhr der Grabwagen vor und fuhr mich an den Flughafen. Da AirAsia anscheinend immer eine ausgedruckte Boardingkarte braucht, musste ich trotz Online-CheckIn anstehen. Die Mitarbeitenden hatten es an diesem Tag nicht wirklich eilig und liessen sich nicht aus der Ruhe bringen. Viele in der Schlange wurden langsam ungeduldig und nervös. Aber zum Glück schafften es alle rechtzeitig zum Flieger.

 

In Bali angekommen musste ich mich als erstes mit den Taxifahrern beschäftigen - und das nicht ganz freiwillig. Ich hatte bereits einen Grab bestellt und war auf der Suche nach dem Wagen, musste dazu aber bei den Taxis vorbei. Die Fahrer waren doch sehr beharrlich daran interessiert, dass ich mit ihnen fahre. Auch ein mehrmaliges 'nein' reichte ihnen anscheinend nicht. Sie fassten einem sogar an den Arm und versuchten Aufmerksamkeit zu erhalten. Irgendwann fand ich dann doch den Grab und konnte mich auf den Weg nach Ubud machen. Ubud gilt als künstlerischer Hauptort von Bali. Besondern die Malerei, Textilkunst und Holzschnitzereien sind hier zu finden.

Tag 2

In einem kleinen Guesthouse mit sehr freundlichen Mitarbeitern, fand ich eine schöne Unterkunft. Leider sind die balinesischen Hähne richtige Frühaufsteher und krähen um die Wette. So war ich um 06:48Uhr bereits wach, als das ganze Gebäude zu rütteln begann. Das war mein erstes Erdbeben, welches ich wirklich wahrgenommen habe. Dass ich mir das Beben nicht eingebildet hatte, bestätigte mir einige Zeit später Google. Dafür durfte ich mir den Morgenhimmel gönnen.

Nach einem Frühstück auf dem Balkon, mietete ich einen Roller um in den nächsten Tagen die Insel erkunden zu können. Der Vermieter teilte mir mit, dass ich unbedingt einen Internationalen Führerschein bräuchte, da ich ansonsten eine Busse erhalten würde. Er fügte noch an, dass ich die Busse mit der Polizei verhandeln müsse. Aber es würde etwa 150'000.- Rupiah (CHF10.-) kosten. 

Mein erstes Ziel waren die Reisterrassen in der Nähe von Ubud. Noch nie musste ich so häufig eine gezwungene Spende bezahlen. Aber die Beträge hielten sich in Grenzen und die Menschen können es sicher gut gebrauchen.
Da meine Unterkunft leider sehr schlechtes Internet hat, musste ich das Schreiben des heutigen Beitrages auf ein Kaffee verschieben. Ich denke es gibt schlechtere Aussichten..

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Kommentare: 1
  • #1

    Bruno Baviera (Donnerstag, 23 August 2018 17:52)

    Die neue Brille steht dir gut, zudem wirst du ja immer hübscher. Wusste nicht mehr, dass Bali so grün sein kann. Damals musste ich noch eine indonesische Rollerprüfung machen, ein Kreis im Hof fahren. Pass auf die Schlaglöcher auf und in der Nacht nie ohne Licht fahren. An die Gamelan Musik gewöhnt man sich, an den Reis morgens, mittags, abends, dann auch.