· 

Kuta

Schon ordentlich früh ging es wieder in Richtung Süden der Insel. Das Ziel war Kuta, die Stadt in der Nähe des Flughafens, dort wo die Feste bis in die frühen Morgenstunden gehen. Zuerst musste ich aber wieder nach Ubud, um den Roller, welcher mir doch sehr treue Dienste geleistet hat, zurück zu bringen. Einen kurzen Moment hatte ich wirklich Angst, dass ich in ein Unwetter fahre. Aber mehr als Nieselregen kam nicht und nach ein paar Minuten war es auch schon vorbei.

Was mir in den letzten Tagen schon vermehrt aufgefallen ist, sind die vielen Vespas, welche sich auf Balis Strassen tummeln. Einige eher schrottreif, viele aber sehr schön anzusehen. Weshalb die Vespas hier so beliebt sind, konnte ich bisher noch nicht herausfinden.

Da ich beim ersten Besuch von Ubud den Monkey Forest nicht besucht habe, holte ich das nach. Die Affen sind schon cool, wie sie so mir nichts dir nichts die Wände, Bäume etc. hochklettern. Dennoch habe ich Respekt vor den kleinen Viechern. Schnell und frech wie sie sind, kann so mal eine Sonnenbrille wegkommen. Da ich meine doch erst gerade ersetzt hatte, verstaute ich die Brille vorsorglich in meiner Tasche.

Mit einer gewissen Unmut musste ich mit ansehen, wie die Wärter die Affen ganz schön provozierten und dann, bei einer aggressiven Reaktion, mit einer Steinschleuder wegjagten. Schnell hatte ich dann genug und verliess den Wald, um den Roller abzugeben. In Ubud bestellte ich wieder mal einen Grab. Der Fahrer wollte unbedingt, dass ich ihn in Bar bezahle, damit er keine Provision an Grab abgeben muss. Als ich mich weigerte, wurde er ein bisschen wütend, fuhr aber weiter, nachdem ich drohte auszusteigen. 

Im Hotel angekommen, gönnte ich mir eine Balinesische Massage. Ich war begeistert wie gemütlich und umfassend (Öl-Auswahl, Stärke der Massage, Fokus auf Körperpartie (Rücken, Füsse, Schulter, Arme, Beine)) der Service war. Entspannt konnte ich dann noch die letzten Sonnenstrahlen am Kuta Beach beobachten.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0