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Bagan Tempel Tour

Um 5:30Uhr wachte ich ab dem Lärm vor unserem Zimmer auf. Die anderen beiden Schweizer schliefen tief und fest. So entschied ich mich aufzustehen und uns für eine Roller Tour einzuschreiben. Eigentlich sind es keine richtigen Roller, denn die dürfen in Myanmar nicht von Touristen gemietet werden. Weshalb? Keine Ahnung. Was erlaubt ist - E-Roller. Eigentlich genau das Gleiche. Same same but different. Einige in unserer Gruppe hatten doch einiges an Mühe mit dem Roller klar zu kommen. Ich hielt einen Sicherheitsabstand ein.

Mit dem Guide ging es von Tempel zu Tempel. Gib wirklich sehr viele hier und ist sehr beeindruckend. Er wusste viel darüber zu erzählen und sagte uns auch im Vertrauen, dass die Archeological Fee (25'000 Kyat) nur zu 2% in den Erhalt der Bauwerke investiert werden würde. Der Rest gehe an die Regierung.

Er erzählte auch, dass viele Gebäude bei einem Erdbeben zerstört wurden. Zu Beginn seien es 4000 gewesen, dann nur noch 2000. Die Bewohner bauten daraufhin viele wieder auf, sodass die Anzahl wieder auf fast 3000 anstieg. Leider gab es nochmals ein Erdbeben, welches wieder viele Gebäude zerstört. Auch der Unterschied zwischen Tempel, Pagoden, Monastery usw. wurde uns erklärt. Alles sehr spannend, aber irgendwann doch alles sehr ähnlich.

Irgendwann sprachen wir ihn auf das Betelnuss kauen an und er bot mit ein Päcken an. Ich konnte schlecht nein sagen und versuchte mich an der Volksdroge. Schon etwas speziell so ein Blatt zu kauen, welches mit geschnittenen Nüssen gefüllt ist. Der Geschmack war zu Beginn echt ungewohnt, aber mit der Zeit wurde es besser. Etwas süsslich. Schnell hatte ich einen Flash, wie wenn man viel Nikotin zu sich nimmt. Auch die Erfahrung mit dem roten Speichel ausspucken durfte ich machen. Aber irgendwann musste ich das Ding ausspucken und es blieb ein komisches Gefühl im Mund.

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