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Hsipaw

Zum Abschluss der 'Schweizer-Woche' gingen wir drei Indisch essen. Als wir im Restaurant ankamen hatten sie Stromausfall, was aber grundsätzlich kein Problem ist, da sie sowieso über dem offenen Feuer kochten. Probleme hatte man nur, wenn man einen Fruit Juice wollte.

Mit dem Taxi ging es heute Morgen zum Flughafen in Heho. Zuvor musste Angi und ich uns von Raphi verabschieden. Dafür würden wir in Hsipaw auf Alex und Svea treffen, welche wir in Bagan kennengelernt hatten. Sie beide schlugen vor einen Trek im Zentrum von Myanmar zu machen. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und reisten wieder in die Nähe von Mandalay. Von dort werde ich das Land am 22. September auch wieder verlassen.

Der Flughafen in Heho ist nicht wirklich gross und die Sicherheitskontrolle ein Witz. Unser Flieger landete kurz, einige Leute stiegen aus, wir stiegen ein und los ging's. Alles sehr unkompliziert. 

Von Lashio, der nächste Flughafen von Hsipaw, ging es mit dem Taxi zwei Stunden nach Hsipaw. Dort bezogen wir für eine Nacht ein Guesthouse. Danach schauten wir noch kurz beim Reiseveranstalter vorbei, bei dem wir die Trekking Tour gebucht hatten. Er erzählte uns nochmals den Ablauf:

- Tag 1:

6h Trekking und schlafen in einem Baumhaus, welches er selbst gebaut hat

- Tag 2: 

7h Trekking und das Camp an einem Fluss aufschlagen, wo man sich baden und waschen kann. Übernachten kann man wahlweise in einem Bungalow, Zelt oder einer Hängematte.

-Tag 3:

nur noch eine kurze Wanderung und dann mit Reifen den Fluss hinunterfahren.

Die Tour wird von zwei Guides und einem oder zwei Träger begleitet, welche auch das Essen zubereiten. Zudem seien ab und an auch einige Hunde dabei, um die Gruppe zu beschützen. Als Mr. Bike (so nennt sich der Reiseveranstalter) meinte, dass die Hunde uns vor Schlangen beschützen, wusste ich nicht ob ich mich darüber freuen soll, oder mich fürchten soll, dass es überhaupt Schutz vor Schlangen braucht...

Ob unser Schuhwerk (Nike-Sneakers) für die Wanderung ausreichend sind, werden wir in den nächsten Tagen sehen.

Nach dem Kauf von einigen Snacks, entschied ich mich spontan mein Haar zu schneiden. War schnell und günstig. So 60 Rappen günstig. Das Resultat ist jedenfalls nicht schlechter als in der Schweiz.


Der nächste Eintrag wird, aufgrund von keinem Internet und Strom, auch einige Tage auf sich warten lassen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bruno Baviera (Dienstag, 18 September 2018 15:23)

    A propos nächster Eintrag: Schade