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Vang Vieng - aber richtig

Wie man vielleicht gemerkt hat, war ich bisher noch nicht so ein Freund von Vang Vieng. Dies sollte sich heute ändern - ein bisschen zumindest.

Nach dem Frühstück sprach ich einen jungen Mann an. Es stellte sich heraus er war aus Deutschland. Schnell fanden wir heraus, dass unsere Pläne für den heutigen Tag mehrheitlich übereinstimmten. Da die interessanten Dinge ausserhalb von Vang Vieng zu finden sind, mietete ich mir einen Roller. Damit fuhren wir ca. 20-25 Minuten in den Norden zu den Elephant Caves. Unsere Roller konnten wir für 5000Kip abstellen. Eine Brücke führte über den nahegelegenen Fluss. 10'000Kip mussten wir bezahlen. Plötzlich begleitete uns ein Einheimischer, welcher uns zu den Elephant Waves führte. 5000Kip Eintritt. Langsam nervten die Eintrittsgelder. Insbesondere da die Elephant Cave keineswegs lohnenswert war. Der Guide erzählte uns dann noch von den Water Caves. 'It's very good!'. Hätte jetzt auch nicht erwartet, dass er uns sagt, dass sie schlechte seien. Für die Water Caves, welche nur mit Tubes zugänglich sind, durften wir wieder 50'000Kip bezahlen. War ein cooles Erlebnis mit den Tubes durch die Höhle zu treiben. Ist aber nichts für jemanden mit Platzangst.

Als wir mit dem Höhlen-Tubing fertig waren, sahen wir ein Schild, welches Ziplining anpries. Auf Nachfragen sagte uns der Guide, dass man für 150'000Kip für 40 Minuten die Route machen könne. Da wir sowieso schon genug bezahlt hatten, gingen wir schnell auf das Angebot ein. War dann doch auch ganz schön witzig. Und weil wir nur zu zwei waren, durften wir immer an den grösseren Touristengruppen vorbei.

Ganz in der Nähe, aber sehr versteckt, gab es eine Blue Lagoon. Naja.. blue war sie nicht, aber trotzdem schon. Vor allem waren wir zu beginn fast alleine. Ausser einem Typen, der 5000Kip von uns verlangte. Schon nervig überall einzeln bezahlen zu müssen. 

Die Lagoon bot eine schöne Gelegenheit, um sich abzukühlen.

Mit den Rollern ging es wieder zurück nach Vang Vieng. Die Strassen sind eigenartig; 200 Meter asphaltiert, 30 Meter Schotter mit vielen Schlaglöchern. Wir hatten das Glück, dass ein LKW vor uns fuhr und der ganze Staub aufgewirbelt wurde. In Vang Vieng angekommen war mein Bart hellbraun und Marcus' Shirt nicht mehr so weiss wie zuvor.

Marcus wollte unbedingt Paramotor ausprobieren. Da ich mich gerne für solche Dinge begeistern lasse, buchten wir einen Flug über Vang Vieng. Wir buchten etwa zum Sonnenuntergang. War schon eine spektakuläre Aussicht auf die umliegende Natur und den Sonnenuntergang.

 

Morgen gehts für mich mit dem Bus weiter nach Luang Prabang. Hoffen wir der Minibus steckt die Schlaglöcher gut weg.

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Kommentare: 2
  • #1

    Bruno Baviera (Donnerstag, 27 September 2018 10:16)

    Mutig mutig liebe Brüder....
    Unglaublich, mit was allem du unterwegs bist (Tubes, Paramotor).
    Übrigens: Die Welt ist offensichtlich von oben wie von unten schön.

  • #2

    Bruno Baviera (Donnerstag, 27 September 2018 10:20)

    Was die nicht alles unternehmen und sich einfallen lassen, um das Land den Touristen schmackhaft zu machen.