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Luang Prabang: TAG 2

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Luang Prabang ist der Kuang Si Wasserfall. Der Wasserfall ist ca. 30km entfernt und auf verschiedenen Wegen erreichbar. Ob Songthaew (zur Erinnerung: Pickups mit zwei längs Reihen), Tuktuk, Fahrrad, Private Driver oder Scooter, alles ist möglich. Das günstigste wäre wohl ein Songthaew zu nehmen, dauert aber wahrscheinlich am längsten. Ich entschied mich für den Scooter. Im Internet las ich, dass insbesondere in LP ein Scam mit Scootern gemacht wird. Die Vermietungen stehlen die vermieteten Roller mit einem Ersatzschlüssel und verlangen vom Mieter eine hohe Entschädigungssumme. Ich habe mich im Internet erkundigt und eine Vermietung gefunden, welche vertrauenswürdig sein sollte. Zum Glück hatte mein Guesthouse eine Zusammenarbeit mit der Vermietung ich lieferten mir den Roller vor das Guesthouse. Ich entschied mich für ein halbautomatisches Gefährt, welches keine Kupplung hat, sondern nur einen Schalthebel. Einfacher als ein Motorrad mit Kupplung. Nach ein/zwei Minuten hatte ich den Dreh dann auch raus. Die Leute im Guesthouse und von der Vermietung empfahlen mir ein zweites Schloss für den Roller zu verwenden und nur an Orten abzustellen, die bewacht werden.

So machte ich mit meinem Scooter auf den Weg zum Wasserfall. Die Fahrt dauerte ca. 45 Minuten, lohnte sich aber sehr. Zu Beginn des Parks, in dem sich der Wasserfall befindet, ist ein Bärenpark. Dieser wird von einer gemeinnützigen Organisation geführt und hat zum Ziel die Bären zu unterstützen. Trotz der Regenzeit war das Wasser leicht bläulich/türkis. Die Farbe kommt vom vielen Calcium im Wasser, welches das Licht reflektiert und so die schöne Farbe verursacht. Durch die Kalkablagerungen entstanden natürliche Pools, welche sich hervorragend zum Baden eigenen. Eine willkommene Abkühlung.

Die meisten Leute schauen sich den Wasserfall nur von unten an und machen sich dann wieder auf den Rückweg. Es ist aber möglich neben dem Wasserfall einen Weg zu begehen, welcher ans obere Ende vom Wasserfall führt.

Als ich oben ankam, schon wieder total verschwitzt, war ich ganz alleine in einer kleinen Oase. Nur ein Verkäufer mit Bier und Wasser war oben. Eine Schaukel und ein kleines Bambusboot standen oben zur Verfügung. Ein sehr idyllischer Ort zum Verweilen - bis weitere Touristen kamen. Dann wurde es lauter und unruhiger und für mich Zeit zu gehen.

Den späteren Nachmittag verbringe ich wieder im Utopia.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bruno Baviera (Samstag, 29 September 2018 09:04)

    Wasser, Wasser, in allen Formen (Fotos).
    Übrigens: Bier ist auch eine Flüssigkeit.