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Nha Trang

Der Morgen kündigte sich nass an. Als ich los fuhr, befürchtete ich das Schlimmste. Aber es blieb zum Glück aus. Nur für einige Minuten kam ich in einen leichten Regen. Danach verfolgten mich zwar die Wolken (oder ich sie), aber ich blieb trocken. Einmal dampfte die ganze Strasse aufgrund eines kürzlich erfolgen Niederschlags. Zu Mittag ass ich in einem kleinen Fischerdorf in einer Art Restaurant am Strassenrand. Das Restaurant war eigentlich ein Essensstand, welcher mit Wellblech überdacht war. Auf kleinen Stühlen an langen Tischen wurde getafelt. Für die anwesenden Gäste war ich wohl ein Phänomen - ich wurde die ganze Zeit beobachtet. Könnte aber auch am Dreck in meinem Gesicht gelegen haben, welcher ich während dem Fahren abbekommen hab. Aber ich denke eher, dass nicht viele Weisse einen Zwischenstopp in dem Dorf machen und ganz bestimmt nicht in einem kleinen Strassenrestaurant. Geschmeckt hat es auf jeden Fall. Gestärkt konnte ich den letzten Abschnitt für den heutigen Tag in Angriff nehmen. Die Szenerie, welche sich mir bot, war teilweise unglaublich. Der Ausblick auf das Meer atemberaubend. 

Den späteren Nachmittag konnte ich dann auch am Strand verbringen und das Meer geniessen. Im Hostel traf ich wieder auf Jo, die Engländerin, welche ich vor zwei Tagen in Hoi An kennenlernte. 

Ob es morgen schon weiter geht, steht noch in den Sternen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bruno Baviera (Freitag, 12 Oktober 2018 18:00)

    Eben doch gut, wenn man Englisch kann.
    Übrigens: Was ist heute die Weltsprache?