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Mekong Delta

Gestern Abend buchten wir eine Mekong Tour für den heutigen Tag. Wir wollten nicht an einer touristischen Tour teilnehmen, wo wir mit 20 anderen Touristen durch das Delta gefahren werden. So buchten wir die Tour bei einer älteren Frau, die uns gleich das Boot zeigte, welches uns heute durch die Kanäle fahren sollte. Es bot Platz für bis zu vier Personen. Zum Glück waren wir, wie verabredet, die einzigen. 

Treffpunkt war 05:30 Uhr am Pier. Pünktlich erschienen wir dort und es ging los. Leider war die erste Stunde eher langweilig, da es in gemächlichen Tempo einen grösseren Arm des Mekong hinunter ging. Dann erreichten wir den Floating Market. Dort werden von grossen Booten aus Waren, vor allem Früchte, an Händler auf kleineren Booten verkauft. Diese wiederum fahren ihre Waren in die Dörfer entlang des Deltas und verkaufen sie dort weiter. Als wir gegen 06:30 Uhr dort ankamen, waren viele Händler schon wieder weg. Trotzdem spannend anzusehen, wie sie sich gegenseitig Ananasse, Melonen, Kürbisse und vieles mehr zuwerfen. Auch Getränke können direkt von Booten gekauft werden. 

Wir legten noch einen Zwischenstopp bei einer Ricenoodle-Fabrik ein. Dort sahen wir, wie Teig, welcher aus 80% Reispulver besteht, über dampfenden Kesseln, welche mit Reisabfällen erhitzt werden, gegart werden und anschliessen getrocknet werden. Nach dem trocknen, werden sie in lange Streifen geschnitten und eingetütet. 

Weiter den Fluss runter kamen wir zu einem kleineren Floating Market, welcher hauptsächlich für Touristen war. Dort gab es einen Iced Milk Coffee und Früchte.

Auf dem Rückweg, nahmen wir kleinere Kanäle des Mekongs. War trotz des vielen Mülls schön anzusehen. Die grösseren Touristen-Boote konnten die engen Kanäle nicht befahren.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bruno Baviera (Freitag, 19 Oktober 2018 09:41)

    Wie es in dieser Gegend den Mücken wohl wohl sein muss.
    Übrigens: Müll hat es eben überall. Wenn doch nur das Recycling lohnender wäre.Oder: Ohne Menschen kein Müll.