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Angkor Wat

Der heutige Tag begann früh. Um 04:00 Uhr stand ich auf und machte mich für einen Tag mit vielen Tempeln bereit. Die erste Station mit dem Tuktuk war das Ticketoffice. Es warteten schon einige Leute an den Schaltern, welche noch nicht geöffnet hatten. Immer mehr Leute stellten sich in die Reihen. Für einen drei Tagespass musste ich $62 bezahlen. Nicht ganz wenig, wenn man noch die Kosten für einen Tuktuk Fahrer ($20) und die Verpflegung dazurechnet. Die Restaurants in dem Archeological Park sind selbstverständlich um einiges teuerer als ausserhalb.

Mit vielen anderen Besuchern machte ich mich auf den Weg, um einen guten Platz für den Sonnenaufgang zu finden. Im Internet hatte ich mich ein bisschen schlau gemacht. Ich musste nicht den besten Platz haben, da ich sowieso nur Bilder mit meinem Mobiltelefon machen wollte. Da gab es andere Besucher, welche eine ganze Kameraausrüstung in den Tempel schleppten. Sollten doch sie die besten Plätze haben. Das eine oder andere Bild wurde dann aber sogar mit dem Mobiltelefon nicht so schlecht.

Nachdem die Sonne oben war, verteilte sich die Menschenmenge auf dem ganzen Areal. Die Temperaturen stiegen von Minute zu Minute. Nach etwa zwei Stunden suchte ich meinen Driver und wir fuhren die umliegenden Tempel ab. Schwierig all diese Tempel zu beschreiben.  Sollte man mit eigenen Augen sehen, oder zumindest die Bilder anschauen.

Am Nachmittag brauchte ich etwas Ruhe. Ich war immerhin über neun Stunden auf Tempelbesichtigung. Da kommen schnell mal einige Schritte zusammen.

Zum Abendessen ging es an die Pubstreet, die Ausgangsmeile von Siem Reap. Viel westliches Essen und günstiges Bier, unmoralische Angebote (Drogen und Frauen) und laute Musik. Krasser Kontrast zu den Tempeln.

In der Nähe meines Guesthouses ging ich in eine Bar, in welcher ein Amerikaner selbstgebrautes Bier anbietet. Er zwang mich vier verschiedene zu probieren. Alle sehr gut - auch das Pumpkin IPA. 

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Kommentare: 4
  • #1

    Bruno Baviera (Montag, 29 Oktober 2018 17:44)

    Bin ich froh, dass du diese archäologische Stätte besuchen kannst. Leider waren damals für mich die Grenzen geschlossen.
    Übrigens: Gibt es auch moralische Angebote? Wäre da Bier so eines?

  • #2

    Bruno Baviera (Montag, 29 Oktober 2018 17:46)

    Übrigens: Deine Bilder sind super, egal von wo aus aufgenommen.

  • #3

    Bruno Baviera (Montag, 29 Oktober 2018 17:51)

    Übrigens: Soviel Tempel brauchen ein Kontrastangebot. Soviel Göttlichkeit ist wirklich nur mit einigen Bieren erträglich. Doch Agkors Sinnlichkeit ist ja auch nicht nur göttlich.

  • #4

    Fabio (Dienstag, 30 Oktober 2018 15:42)

    Wenn Bier so günstig zu kaufen ist wie hier, könnte es doch auch als unmoralisch angesehen werden?