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Hualien --> Taitung

Nach dem Frühstück ging es mit dem Auto weiter in den Süden der Insel. Auf der Strecke zwischen Hualien und Taitung sollte das Beobachten von Delphinen möglich sein. Dafür steuerten wir einen Ort namens Shitiping (der Ort heisst wirklich so) an. Leider hatten wir kein Glück und es zeigten sich keine Delphine. Dafür konnten wir eine unglaubliche Aussicht von den Klippen bestaunen. Das Wasser hatte auch hier eine schöne blaue Farbe und spülte um die dunkeln Felsen. Unser nächstes Ziel war der Sixty Sone Mountain. Die Strasse, welche das Navi uns anzeigte, wurde immer schlechter und schlechter. Es gab zwar ein Warnschild, welches aber nicht zu entziffern war. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass wir das eine oder andere Mal unsere liebe Mühe mit der chinesischen Schrift hatten. Zudem sprechen viele Leute nicht sehr gutes Englisch und die Verständigung ist daher eher schwierig. Häufig half bisher Google Translate, bei welchem ein Schriftzug abfotografiert werden kann und dann in eine beliebige Sprache übersetzt werden kann. Aber bei dem Warnschild auf der Strasse versagte die App leider. Da wir schon fast am Ziel waren, wollten wir die letzten Meter auch noch fahren. Aber dann war die Strasse plötzlich gesperrt und wir mussten umkehren. Der Alternativweg hätte uns einiges an Zeit gekostet und wir verzichteten auf den Besuch des Berges.

Deshalb steuerten wir schon die Unterkunft für die nächste Stadt an. Nach dem CheckIn ging es in einen Park in Taitung. Der Park wird hauptsächlich von den Einheimischen als Sportplatz benutzt. Sogar einen künstlichen See, der genau einen Kilometer lang ist, hat der Park zu bieten. Der Park grenzt an das Meer an und wir hörten viele Düsenjets über unsere Köpfe fliegen. Ob sie sich gegen einen Konflikt mit China wappnen?

Zum Abendessen gab es Dumplings, eine Maissuppe und Nudeln mit Rindfleisch. Die Bestellung mussten wir auf einem Zettel markieren. Dazu versuchten wir die Namen der Gerichte auf der Karte, welche auf Englisch und Chinesisch beschrieben waren, auf den Bestellzettel wiederzufinden und zu markieren. Die Bedienung sah uns wohl unsere Bemühungen an und kam uns zu Hilfe. So bekamen wir auch das richtige Essen.

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Kommentare: 3
  • #1

    Bruno Baviera (Montag, 05 November 2018 17:28)

    Shitiping, wirklich ein reizender Name. Super die Panoramaaufnahmen.
    Übrigens:Hast du nicht doch langsam genug von all den mühsamen Überraschungen?

  • #2

    Bruno Baviera (Montag, 05 November 2018 17:30)

    Übrigens: Sind doch Menschen überall auch nur Menschen und somit durchschaubar.

  • #3

    Fabio (Dienstag, 06 November 2018 15:27)

    Ohne die Überraschung wäre das Reisen doch wohl etwas langweilig ;-)