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Sydney

Gestern Nacht nahm ich einen Uber zu dem Hotel, in dem Tim eingemietet war. Zum Glück klappte alles reibungslos und ich konnte die zweite Schlüsselkarte in Empfang nehmen. Es freute mich, Tim nach so langer Zeit wieder zu sehen. Viel Zeit für lange Gespräche blieb jedoch nicht. Es war schon fast halb zwei Morgens. 

Schon früh standen wir am Morgen auf, da Tim ja arbeiten musste. Für ein gemeinsames Frühstück blieb trotzdem noch Zeit. Danach verabschiedete ich mich und erkundete zu Fuss die Stadt. Ich startete im Maritime Museum, wo der Eintritt für gewisse Teile kostenlos ist. Es gab z.B. eine Ausstellung über die erste Frau, die die Erde umrundet hat - alleine in einem 11m langen Segelboot. Sie brauchte 189 Tage. Unglaublich.

Es wurde aber auch viel über die Geschichte erzählt, wie die Europäer nach Australien kamen. Auch sehr spannend. Die Ausstellung über die Navy von Australien interessierte mich hingegen weniger. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Danach lief ich zum Hyde Park, welcher der erste öffentliche Park in Sydney war. Dort tummeln sich viele Touristen und Einheimische. Zudem findet sich dort das ANZAC (Australian and New Zealand Army Corps) Memorial, welches an die Kriege gedenkt. Insbesondere an den 1. Weltkrieg.

Nach einem Mittagessen und einer kleinen Pause, lief ich zum wohl bekanntesten Gebäude in Sydney - der Oper. Dafür lief ich durch den botanischen Garten, um einen guten Blick auf die Oper zu haben. War okay. Danach lief ich zur Oper selbst. Dort hatte es viele Leute. Von weiter weg, sieht die Oper doch noch schöner aus. Deshalb lief ich auf die andere Seite und genoss dort den Ausblick. Kurz daraufhin, traf ich Tim und wir spazierten unter der Harbor Bridge hindurch. Eine schöne Brücke.

Zum Abendessen gingen wir in ein Pub, tranken ein Pint und assen einen Rindfleisch Pie mit Erbsen und Kartoffelstock. Sehr lecker und eine australische Spezialität. So lässt es sich sehr gut leben.

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Kommentare: 2
  • #1

    Bruno Baviera (Montag, 26 November 2018 19:41)

    Ach, schön hast du es, trotz all der schrecklichen Kriege.
    Mir gefällt der Spruch: Es ist Krieg und keiner geht hin.
    Übrigens: Der österreichische Autor Nestroy sagte einmal: Schön, dass die Phönizier das Geld erfunden haben, nur schade, das es so wenig war.
    Also passt auf.

  • #2

    Bruno Baviera (Montag, 26 November 2018 19:44)

    Übrigens: Ein Bild der berümten Oper von dir, aus deiner Sicht, würde ich gut finden.