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Great Ocean Road: Teil 1

Heute Morgen gab es wieder das gleiche Frühstück wie die zwei Tage zuvor. Rührei, Toast und Kaffe. Leider brauchte ich nicht alle Lebensmittel auf (Erdbeermarmelade hatte ich noch ganz viel), liess sie aber im Hostel, dass sie einen armen Backpacker stärken mögen.

Ich machte mich auf jeden Fall auf den Weg zur Autovermietung. Mein erstes Auto, welches von rechts aus gesteuert wird. Zum Glück hatte ich auf meiner Reise schon das Vergnügen auf der linken Strassenseite zu fahren, aber halt mit einem Roller.

Das Fahren ging eigentlich ganz gut, bis ich das erste Mal abbiegen musste. Prompt stellte ich den Scheibenwischer ein. Hätte mir ja auch jemand sagen können, dass der Blinker auch auf der 'verkehrten' Seite ist. Oder ich hätte mich einen Moment Zeit nehmen können, um mich im Auto umzuschauen...

Ansonsten funktionierte das Fahren einwandfrei. Nur einige Male ertönte das laute Geräusch, wenn man auf der Autobahn auf eine Fahrbahn-Markierung kommt. Wenn man nicht konzentriert ist, will man immer weiter links fahren, als sollte.

Bei der Great Ocean Road angekommen, zeigte sich weshalb die Strecke zu den bekanntesten gehört. Schöne Klippen und wunderbar blaues Wasser.

In einem Blog habe ich gelesen, dass man in der Nähe der Great Ocean Road wilde Koalas sehen kann. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Zuerst sah ich nur ganz viele Leute bei einigen Vögeln. Darunter waren viel wilde Papageie. Trotz Verbot wurden die Vögel von den Touristen gefüttert. Ich hielt nur kurz an für ein Foto und fuhr dann eine Schotterstrasse entlang. Die Strasse führte durch einen Wald voller Eukalyptus - das ist ja schliesslich auch die bevorzugte Nahrung der Koalas. Im Blog las ich, dass ich nach anderen Touristen Ausschau halten sollte, die in die Bäume schauen. Es hatte sehr wenige Leute, aber nach einiger Zeit sah ich zwei Frauen in die Bäume schauen. Ich hielt an und sah meinen ersten Koala. Viel hat er nicht gemacht. Sass gemütlich auf seinem Ast und interessierte sich herzlich wenig für uns. 

Ich fuhr bald darauf weiter und hielt irgendwo an. Lange suchte ich die Bäume in der Umgebung ab - erfolglos. Bis ich den Baum, welcher am nächsten von mir stand, genauer anschaute. Darauf sassen entspannt zwei Koalas. Ich blieb noch einige Zeit und suchte weitere der kuschligen Tiere. Ich fand zwar einige, aber es war schwierig ein anständiges Bild zu machen.

Danach ging es weiter zu den 12 Aposteln. Das sind einige Felsbrocken, welche im Meer stehen. Sehr eindrücklich. Besonders gegen Abend, wenn die Sonne nicht mehr ganz so hoch steht. 

Ein bisschen weiter gab es eine Bucht, in der vor langer Zeit zwei Schiffbrüchige gestrandet sind. Ein Mann und eine Frau. Beide überlebten. Heute ist die Bucht wirklich schön anzusehen.

Natürlich gab es heute noch einige weitere Stopps, auf die ich nicht weiter eingehe. Schwierig die Schönheit zu beschreiben.

Am Abend ging ich ins Hostel. Sehr gemütlich und mit eigener Brauerei. Was will Mann mehr? Evtl. günstigere Preise.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bruno Baviera (Donnerstag, 06 Dezember 2018 14:31)

    Super deine schönen Bilder. Das scheint typisch Australisch zu sein.
    Übrigens: Schön die Geschichte der lebensrettenden schönen Bucht.