· 

Cape Reinga

Die letzten zwei Tage war ich mit dem Auto im Norden der Nordinsel von Neuseeland unterwegs. Ich fuhr bis zum nördlichsten Punkt der Insel: Cape Reinga. Die Fahrt dorthin war wunderschön. Zumindest ab dem Zeitpunkt, als ich den grössten Verkehr hinter mir gelassen hatte. Dann wechselte die Landschaft ständig. Es gab wilde Blumen am Strassenrand, Bambus, viele verschiedene Bäume und Sanddünen. Man kann sogar Boards mieten und die Dünen hinunter rutschen. Ich verzichtete jedoch darauf. Ich glaube alleine macht das nicht so Spass. Jedoch bestieg ich die höchste Düne. Ganz schön anstrengend, da man immer wieder runter rutscht. 

Eine der letzten Orte, bevor nichts mehr kommt, ist Kawakawa. Bekannt vor allem für eine öffentliche Hundertwasser Toilette. Wieso auch immer eine Toilette von Hundertwasser nötig ist...

Weiter im Norden gab es nicht mal mehr Empfang mit dem Natel. Deshalb gestern auch kein Beitrag

Besonders an Cape Reinga ist, dass sich an dieser Stelle die Tasmansee und der Pazifische Ozean treffen. An gewissen Tagen kann man die unterschiedlichen Farbtöne der beiden Gewässer sehen und wie sie aufeinandertreffen. Leider war das bei mir nicht der Fall. Aber sicherlich ein beeindruckender Anblick.

Dann wurde es auch schon Zeit, um den Zeltplatz aufzusuchen. Der Platz war sehr einfach. Bezahlt wurde, indem man einen Zettel ausfüllte und das geforderte Geld in einen Plastikbeutel steckte und in einen Kasten steckte. Der Platz füllte sich gegen Abend auch immer mehr und mehr. Aber war auch ein schöner Platz; direkt am Meer. In diesem nahm ich am Abend noch ein Bad. Sehr kalt. Aber erfrischend.

Das Zelt war dann auch einigermassen schnell aufgestellt. Einige Nudeln zum Abendessen waren auch schnell gemacht. Danach wurde es ein bisschen langweilig. Ich hatte leider kein neues Buch auf dem E-Book und musste daher Hörbuch hören. Wenigstens schlief ich früh ein - aber wie das so ist, wacht man in einem Zelt doch eher früh auf.

Auf dem Rückweg konnte ich noch bei der Bay of Islands vorbeischauen. Auch ein schöner Fleck auf der Insel. Danach fuhr ich auch schon wieder zurück nach Auckland. Pro Weg waren es ja auch immerhin fast sechs Stunden Fahrt.

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    lexi (Freitag, 14 Dezember 2018 13:00)

    Das Beweisfoto, dass die Campgebühr auch ordentlich bezahlt wurde - köstlich ;)

  • #2

    Bruno Baviera (Freitag, 14 Dezember 2018 14:10)

    Ja, am äussersten Rand einer Insel geht es eben nicht weiter.
    Übrigens: Statt umkehren kann man auch einkehren, ich meine in sich selbst.
    Kann auch auf solch einer Reise einfach mal so geschehen, ich meine das Einkehren.

  • #3

    Bruno Baviera (Freitag, 14 Dezember 2018 14:13)

    Übrigens: Welch eine Ruhe diese Gegenden bewirken. Nur auch schon durch die Bilder.