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Mordor

Heutiges Programm: nach Mordor. Um 06:00 Uhr wurden wir vor dem Hostel abgeholt. Wasser (über drei Liter) abgefüllt, Sandwiches bestrichen und belegt und Snacks eingepackt. Wir waren bereit. Mit dem Bus ging es 90 Minuten zum Start des Tongariro Crossing. Knapp 20km und 750 Meter in die Höhe und dann über 1000 Meter Abstieg. Das sind die Eckdaten des Tracks. 
Verschiedene Organisatoren bringen die Wanderer zum Start. Ist etwas mühsam, da man zu Beginn fast in Einerreihe läuft. An einem guten Tag laufen bis zu 3000 Leute den Track. Erst mit der Zeit entspannt sich alles ein bisschen und das Feld teilt sich auf. Es sind alle Arten von Wanderer unterwegs: Sportschuhe und Jeans-Träger und Hightech mit Stöcken. Die Wanderung ist anspruchsvoll, aber sehr gut machbar. Und die Landschaft ist sowieso jede Mühe wert. Schwierig zu beschreiben, aber für etwas gibt es ja Bilder. 
Die Landschaft wusste echt zu beeindrucken und gefiel mir sehr sehr gut. Das Wetter spielte auch mit. Ich glaube windig ist es die ganze Zeit. Nur einige Nebelschwaden versperrten teilweise die Aussicht. Aber sonst war alles perfekt. 
Als wir den Abstieg wagten, sahen wir vier bwkannte Gesichter. Per Zufall trafen wir die vier Schweden wieder, welche auch den Milford Track gewandert sind. Was für ein witziger Zufall!
Nach 5 Stunden und 15 Minuten waren wir am Ziel. Wir waren zu schnell und mussten noch zwei Stunden auf den Bus warten. War aber eine super Wanderung. Kühler als erwartet. Ich war froh, hatte ich meine Mütze eingepackt. 

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