Der Letzte

Puuh! Da wär er nun - der letzte Beitrag in diesem Blog über meine Reise. 159 Tage, 12 Länder, 26 Flüge und 71 verschiedene Betten, die ich gereist, bereist, geflogen und geschlafen habe.Vom modernen und reichen südostasiatischem Singapur - welches nicht wirklich südostasiatisch ist - durch Malaysia, Thailand, Bali, Myanmar, Laos, Vietnam und Kambodscha - sehr unterschiedliche und eindrücklicheLänder - nach Taiwan - ein Land, das Gefahr läuft von China überrannt zu werden - hin zu dem Land der Tausend Inseln, Indonesien, und zum Schluss nach Down Under und Neuseeland, wo ich eindrücklich die Einflüsse und verschiedene Handhabung des ehemaligen Kolonialherrschers England bestaunen durfte. 

Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse - zu viele, um sie alle in Worte zu fassen. Naja, ich habs wenigstens versucht und den treuen, untreuen, gelegentlichen und einmaligen Lesern meine Sicht auf das Erlebte zu bieten. Mal mit Freude und Begeisterung, mal kurz angebunden und knapp oder mal ausschweifend und detailliert. So versuchte ich jede Tag einen Bericht abzuliefern. Hauptsächlich um meine Erlebnisse zu verarbeiten und um sie in Zukunft revue passieren zu lassen. Und natürlich hoffe ich, dass ich auch einigen Familienmitglieder und Freunden ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte. Einiges an Feedback habe ich erhalten; einige, oder besonders mein Vater machte sich die Mühe meine Beiträge mit einer eisernem Durchhaltewille zu kommentieren und zu begleiten - bewundernswert, mit anderen blieb ich telefonisch, sozial medial oder mittels Messaging Apps in Kontakt. Die heutigen Möglichkeiten bieten da einiges an Spielraum. 
Auf der Reise durfte ich nebst interessanten Ländern auch interessante Menschen kennenlernen. Schön zu wissen, dass internationale Bekanntschaften leicht zu machen sind. Besonders beim Reisen sind viele Leute gleich - oder zumindest merkt man es da am besten. Auch sonst hab ich gemerkt, dass man nicht die gleiche gesprochene Sprache sprechen muss, um sich zu verständigen. Hände und Füsse können auch hilfreich sein. Und für die anderen Fälle gab es Google Translate. 
Wenn wir schon bei technischen Hilfsmittel sind;  verschiedene Apps erleichterten, nebst der erwähnten Kommunikation, das Reisen enorm. Online und offline Karte für die Wegfindung, TripAdvisor um eine geeignete Magenfüllung zu finden, Booking.com und Hostelworld für ein mehr oder weniger bequemes Bett, Spiele-Apps um die Langeweile zu verdrängen, Banking-Apps um Zahlungen zu erledigen und die Kosten im Blick zu behalten usw. 
Auf vielen Wegen bin ich gewandert, oder besser gesagt: gefahren oder geflogen. Ob mit Auto, Campervan, Flugzeug, Motorrad, Scooter, Fahrrad, E-Trottinett, Boot, Bötchen, Paramotor, Zug, Bus, E-Roller oder Transporter, vieles war dabei. 
In vielen Betten in verschiedensten Unterkünften hab ich geschlafen. In Hostels mit 2, 3, 4, 5, 6, 10 oder 12 Betten, Hotels, Guesthouses, Homestays, Zelt, Campervan, Baumhaus, Apartments und Hütten unter einem Moskitonetz oder mit 19 anderen Menschen. Nicht immer gut, aber wenigstens immer ein Dach über dem Kopf. 
Auf der Reise durfte ich vieles bestaunen: Tempel, Wasserfälle, Reisfelder, verschiedene Tiere, Vulkane, Unterwasserwelten, Kulturen, verschiedene Wälder, Landschaften und vieles mehr!
Eine Reise mit vielen Emotionen und Erlebnissen, welche ich wohl nicht mehr vergessen werde. An dieser Stelle und zum Abschluss, möchte ich allen danken, die meinen Erlebnissen und Schilderungen gefolgt sind und mich so auf meiner Reise begleitet haben!

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