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Lima

Reise

Von Zürich ging es gestern, 26. August, über Paris nach Lima. Der erste Flug war angenehm und kurz. Der zweite Flug hingegen war eher eine Tortur. Der Fensterplatz hatte kein Fenster, was den Platz noch etwas mehr beschränkte, Platz für die Beine gab es sowieso keinen und in der Nähe sass jemand mit Käsefüssen. Aber wir mussten ja nur etwas mehr als elf Stunden durchhalten. 
Einige Filme und ein Nickerchen später landeten wir in Lima. Lima begrüsste uns mit eher kühlem Wetter und dichtem Nebel. Vom Flughafen ging es mitem einem Airport-Shuttle in die Stadt. Der Bus wurde trotz kühlen Temperaturen stark gekühlt. Durch dichten Verkehr kamen wir dem beliebten Viertel Miraflores näher. Für die erste Nacht in Peru kamen wir in einem kleinen Bed & Breakfast unter. Die Unterkunft war ganz nach dem Motto klein aber fein. Alles sehr liebevoll hergerichtet und gepflegt. Es gab sogar eine kleine Heizung im Zimmer, um die Temperatur auf ein angenehmes Niveau zu heben. 
Nach dem Checkin ging es auch schon bald in ein Restaurant. Wir assen schnell, um so bald wie möglich ins Bett zu kommen. Es war doch ein langer Tag. 

Miraflores

Der Morgen sah nicht viel besser aus als der erste Tag. In dem Wintermonaten sei dies aber normal, da ein dichter Nebel Lima umhüllt. Sie nennen diesen Nebel: Garúa. 
Die Managerin des Belma Boutique Bed and Breakfast, unsere Unterkunft, sorgte sich gut um uns und gab uns einige Tipps. 
Erster Halt: Claro. Claro ist eine der bedeutendsten Telekommunikationsgesellschaften in Peru. Für fünf Soles (knapp CHF 1.45) gibt es eine Simkarte. Für weitere 30 Soles kann man ein Internet Package kaufen. Alles relativ unkompliziert, auch wenn nur wenige Menschen im Peru Englisch sprechen. 
Weiter ging es durch Miraflores, um weitere Eindrücke der Stadt zu erhalten. Der Nebel hing den ganzen Tag über in der Stadt und liess vieles trostlos wirken. Dennoch waren wir von Perus Hauptstadt positiv überrascht. Viele nette Menschen, sauber und man fühlt sich sicher. Besonders der Katzenpark hat es Lena angetan. In dem Park finden sich einige Katzen, die dort von der Stadt gepflegt und gefüttert werden. Viele Touristen, aber auch Einheimische setzen sich dorthin und streicheln die Katzen. Wenn man Glück hat, kommen die Katzen von alleine und legen sich auf die Beine. Die Katzen könnten auch vor Ort adoptiert werden. 
Unsere Erkundungstour führte uns zu einem Pyramide-ähnlichem Bau aus Ziegel. Leider war die Anlange geschlossen. Deshalb entschieden wir uns für eine Mittagspause. Da wir unbedingt ein Nationalgericht probieren wollten, steuerten wir ein Restaurant an, welches Meeresfrüchte und Fisch anbot. Wir bestellten unteranderem Ceviche, ein Gericht aus rohem Fisch, der in Limettensaft gegart wird, Zwiebeln, Chilli, Süsskartoffeln, Mais und Milch. Überraschend gut, aber für uns eher in kleinen Mengen bevorzugt. 
Nach dem Essen zog es uns an die Küste. Spannend ist, dass Lima auf einer Klippe gebaut ist. 

Barranco

Nach dem Spaziergang an der Küste/Klippe, ging es nach Barranco (spanisch: Schlucht). Barranco ist ein beliebtes und trendiges Viertel in Peru. Schon zu Kolonialzeiten zogen sich hierdiereichenMenschen zurück. Die Bauten aus dieser Zeit wurden um die namensgebende Schlucht gebaut und stehen teilweise heute noch. Das Kunsthandwerk hat in dem Viertel Einzug genommen. Es gibt nebstdenschönen Bauten viel Streetart zu bewundern. Besonders bekannt ist die Brücke der Verliebten oder der Seufzer. Von der kleinen Holzbrücke hat man einen schönen Blick durch die Schlucht auf denPazifik - wenn es nicht neblig ist. 

Am Abend ging es dann mit dem Nachtbus der Cruz del Sur nach Nazca. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Reto (Montag, 02 September 2019 11:33)

    Hey, cooler Bericht! Da läuft ja was auf der südlichen Halbkugel. Viel Spass noch und macht's gut!