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Cusco Tag 2

Gestern Abend gingen wir schon recht früh ins Bett, da wir doch ein wenig höhenkrank und deshalb sehr müde waren. Dementsprechend waren wir heute auch früh wieder wach und entschieden uns nach dem Frühstück eine geführte Stadttour zu Fuss zu machen. Diese war kostenlos (Trinkgeld) und dauerte knapp 3 Stunden. Nach 2/3 hatten wir jedoch Hunger und waren müde und verliessen die Gruppe frühzeitig. Die Stadtführung war sehr spannend und wir konnten einiges über die Inka-Kultur lernen und wie die Peruaner heute in der Stadt leben. Die Einheimischen sind recht abergläubisch. Zum Beispiel sieht man auf einigen Häusern Stierfiguren. Dies soll anscheinend Glück, Wohlstand und Liebe bringen und vor Unheil schützen. Was der Tourguide auch betonte war, dass die Inkaflagge, die überall in der Stadt zu sehen ist, trotz ihres ähnlichen Aussehens nicht mit der Flagge zum Zeichen der LGBTQ+ Szene zu verwechseln sei. Diese habe nämlich im Gegensatz zur Inkaflagge (sieben) nur sechs Farben. Wir haben uns schon darüber gewundert. Uns wurde auf der Tour auch der Einfluss der Kolonialzeit bewusster. Da wo früher Inkatempel standen wurde kurzerhand eine Kirche hingepflanzt. Heute noch sind die meisten Peruaner sehr religiös. Sie haben heute allerdings eine Mischung aus dem katholischen und der damaligen Inkaglauben, welche vor allem den Sonnengott verehrt. Diese Mischkultur ist besonders in den Bergen verbreitet. 

Am Nachmittag schlenderten wir noch ein wenig in der Stadt herum und gönnten uns eine Pause in einem Kaffee. Die Höhe ging schon nicht ganz ohne Spuren an uns vorbei und wir hatten den ganzen Tag Kopfschmerzen. Mit Ibuprofen und Coca-Tee lässt sich dies jedoch gut aushalten. Wir buchten noch eine Tour für Dienstag zu den Rainbow-Mountains und kehrten zum Hotel zurück. Später gehen wir noch Abendessen und morgen geht es weiter nach Aguas Calientes, von wo aus wir am Montag Machu Picchu besuchen werden.

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